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Gemeinsame Obsorge via E-Mail und SMS?

16. Februar 2021|

Seit dem KindNamRÄG 2013 soll die beiderseitige Obsorge der Eltern für ihr Kind auch bei getrennten Haushalten der Regelfall sein.

Dringendes Wohnen in der Privatstiftung?

22. Januar 2021|

Die Ehepartner sind seit mehr als 30 Jahren miteinander verheiratet, seit Jänner 2020 ist ein Scheidungsverfahren anhängig. Die Ehewohnung befindet sich im Eigentum einer Privatstiftung. Der Mann behielt sich als Stifter das Widerrufsrecht vor, übte es auch bereits aus und verlangt von der Frau den Auszug aus der Ehewohnung.

Ausgleichszahlung für Ehevermögen nach Ablauf der Jahresfrist?

15. Januar 2021|

Gemäß § 95 EheG erlischt der Anspruch auf Aufteilung ehelichen Gebrauchsvermögens und ehelicher Ersparnisse, wenn er nicht binnen einem Jahr nach Eintritt der Rechtskraft der Ehescheidung durch Vertrag oder Vergleich anerkannt oder gerichtlich geltend gemacht wird.

Die Abfertigung im Unterhaltsrecht

15. Januar 2021|

Die Ehe der Streitteile wurde im Jahr 2015 im Einvernehmen gemäß § 55a EheG geschieden. Im Scheidungsfolgenvergleich verpflichtete sich der Mann zur Zahlung eines nachehelichen Unterhalts von 66 € monatlich.

Kontaktrechte nach eigenmächtiger Übersiedlung ins Ausland: Wer transportiert das Kind?

21. Dezember 2020|

Mit der Obsorge sind beide Eltern betraut. Die Mutter übersiedelte mit dem Kind – gegenüber dem Vater widerrechtlich – von Österreich nach Deutschland. Im Pflegschaftsverfahren vor dem weiterhin zuständigen österreichischen Gericht streiten die Eltern über die internationale Zuständigkeit, die Obsorge, den Umfang des Kontaktrechts und die Mitwirkungspflichten zu seiner Umsetzung.

Wann ist der Bedarf eines Kindes an der Weiterbenützung des Hauses im Aufteilungsverfahren berücksichtigungswürdig?

17. Dezember 2020|

Die Ehepartner leben seit Juli 2017 getrennt, ihre Ehe wurde aus dem Verschulden der Frau geschieden. Mit der Alleinobsorge für den 14 Jahre alten Sohn ist der Mann betraut. Zuletzt lebte die Familie gemeinsam in einem Haus, das die Frau von ihren Eltern geschenkt erhalten hatte und das damit gemäß § 82 Abs. 1 Z 1 EheG grundsätzlich von einer nachehelichen Vermögensteilung ausgeklammert bleiben soll.