ARCHIV

Weniger Kontakt – mehr Unterhalt?

02. Dezember 2019|

Ein Elternteil lebt von seinem Kind getrennt und übt das Kontaktrecht nur in einem „unterdurchschnittlichen“ Umfang aus – muss er mehr Kindesunterhalt zahlen?

Obsorge beider Eltern über Staatsgrenzen hinweg?

04. November 2019|

Die Mutter ist Norwegerin, der Vater Österreicher. Die Eltern trennten sich noch vor der Geburt ihrer mittlerweile zwei Jahre alten Tochter. Der Vater beantragte drei Tage nach der Geburt des Kindes, ihm die alleinige Obsorge zu übertragen, hilfsweise die gemeinsame Obsorge mit hauptsächlicher Betreuung durch ihn anzuordnen. Die Mutter lehnte die beiderseitige Obsorge ab, lebt nach wie vor in Wien und plant eine Rückkehr nach Norwegen.

Weniger Einkommen – mehr Anspannung

07. Oktober 2019|

Zum Zeitpunkt der Scheidung ihrer Ehe waren beide Ehepartner in Pension. Das Einkommen des Mannes setzte sich aus Pensionsbezügen und Rentenzahlungen aus zwei Lebensversicherungsverträgen zusammen. 20 Jahre später wählte der Mann eine einmalige Kapitalablöse seines Anspruchs aus einem Versicherungsvertrag an Stelle weiterer Rentenleistungen.

Verzeihung durch Ruhen?

31. Juli 2019|

Der Mann stützte die Scheidungsklage unter anderem auf eine ehewidrige Beziehung der Frau. Die Ehepartner vereinbarten Ruhen des Verfahrens, weil sie eine Mediation durchführen wollten. Der Lösungsversuch scheiterte, der Mann setzte den Prozess aber erst im folgenden Jahr fort.

Die vereinbarte Doppelresidenz, ein abweichendes Betreuungsverhältnis und die Folgen für die Unterhaltsbemessung

11. Juni 2019|

Die getrennt lebenden Eltern vereinbarten gleich bemessene Betreuungszeiten, der Vater übernahm aber durchschnittlich nur einen Anteil von ca. 40%. Ist dies bereits eine „gleichwertige“ Betreuung, die zum Wegfall des Geldunterhaltsanspruchs des Kindes führen kann? Und: Ist für die Beurteilung des Betreuungsverhältnisses auf Kalenderjahre oder auf längere Zeiträume abzustellen?

Die Umschichtung ehelichen Vermögens mit und ohne Verheimlichungsabsicht

11. Juni 2019|

Die Frau verkaufte Wertpapiere und hob einen Veräußerungserlös ab, ohne dies mit dem Mann abzusprechen. Sind damit die Voraussetzungen für eine einstweilige Sicherung des Ehevermögens in einem Scheidungsverfahren erfüllt? Die Antwort hängt ganz wesentlich von einem konkreten Vorbringen zur Anspruchsgefährdung ab.